ATs UIRGINALIS CRUOR undatimt profluens · in prima eruptione uicinum conspersit murum · atque exin decurrensu
riuisv · cilicium p. 506 totum perfudit · Quę
conspersio quamuis sępe calce dealbaretur · nullatenus per multos annos potuit
aboleri · Quod miraculum quidam excęcatus mercator audiens · uenit in Magni ecclesia (basilica); St. Mangen
Aber das jungfräuliche Blut floß in Strömen und bespritzte im ersten Hervorbrechen die nächste Wand; von da lief es herab in Bächen und übergoß das ganze Gewand. Diese Flecken konnten, obwohl [die Wand] oft mit Kalk geweißt wurde, viele Jahre lang auf keine Weise beseitigt werden. Als ein erblindeter Kaufmann von diesem Wunder hörte, kam er zur Kirche des heiligen Magnus, wobei ʻein Stockʼ seine Schritte ʻlenkteʼ. Er brachte seine Bitte vor und verlangte, zu dem Ort geführt zu werden. Als er dorthin geführt worden war, kratzte er etwas von dem heiligen Blut ab und nahm es in ein Tuch gewickelt nach Hause. Als er nun seine Herberge betreten hatte, besprengte er sofort seine blinden Augen; und alsbald freute er sich über sein wiedergewonnenes Augenlicht, kam wieder zum Grab der seligen Jungfrau, erwies die geschuldete Verehrung und pries Gott.
- s
- Et C.↩
- t
- nudatim B C.↩
- u
- ita separant codd. et ed. Goldast ; exinde currens Boll.↩
- v
- ruͥus B; riuvs ex riuis corr. C.↩
- w
- deduxit B C.↩