III

IN AUTUMNO QUI ĘSTAtem passionis beatę uuiboradę retrudit · sepe memoratus frater eius · uiridis fęniculi germen circa tumulum eius fixit · Quod diuina dispensatione radicem terręg figens · atque per totum brumale tempus in sui uiriditate permanens · ad ultimum adeo creuit · quod comis in modum coronę nexis · totum sepulchrum protexit · De cuius germinis uiriditate non solum multi sunt mirati · uerum etiam plerique languentes sanitati sunt restituti · per acceptionem p. 519 temperati ex eo antidoti ·

Im Herbst, der den Sommer der Passion der seligen Wiborada vertrieb, steckte ihr oft erwähnter Bruder einen Sproß von grünem Fenchel an ihr Grab. Dieser schlug durch göttliches Wirken Wurzeln in der Erde und blieb über die ganze Winterszeit in seiner Grüne. Schließlich wuchs er so, daß er mit seinen Blättern, die wie zu einer Krone verflochten waren, das ganze Grab bedeckte. Über das Grünen dieses Sprosses wunderten sich nicht nur viele, sondern es wurden auch viele Kranke geheilt durch Einnahme einer daraus bereiteten Arznei.

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terra B C.